Gesundheitsagenda für Wildbret

Erlegtes Wild ist nicht nur eine Trophäe oder Wildbret für den Eigenbedarf. Es ist ein Lebensmittelein tierischen Ursprungs, das strengen Hygiene- und Veterinärvorschriften unterliegt. Der Wildkontrolleur (eine amtlich geschulte Person) spielt im gesamten Prozess eine Schlüsselrolle. Seine Aufgabe ist keine Formalität – sie ist ein obligatorischer Schritt, der Verbraucher und Jäger selbst vor gesundheitlichen Risiken schützt.

HUNTERRA ist ein einfaches Tool, das die vorgeschriebene Registrierung von Jagdaufsehern löst.

Möchten Sie eine physische Wildkamera im Gelände an einem auf der Karte erstellten Punkt von Interesse anbringen? Befolgen Sie diese Schritte:

So wirst du Zuschauer

Eine geschulte Person ist eine Person, die eine fachkundige Schulung gemäß den europäischen Vorschriften (insbesondere der Verordnung (EG) Nr. 853/2004) absolviert und einen Befähigungsnachweis zur Untersuchung der Körper von erlegtem Wild erhalten hat. Die Schulung wird beispielsweise von veterinärmedizinischen Universitäten organisiert, und nach erfolgreichem Abschluss erhält der Teilnehmer ein Zertifikat, einen Stempel und den Ausweis einer geschulten Person.

Eine geschulte Person erhält eine Karte und einen Stempel, die ihre Registrierungsnummer angeben. Und durch die Eingabe der Daten von der Karte der geschulten Person beginnt die ganze Geschichte des Betrachters in der HUNTERRA-Anwendung.

Die Kartendetails können in den Einstellungen des Benutzerkontos im Bereich Dokumente eingegeben werden. Wenn alle Informationen korrekt eingegeben sind, wird der Benutzer ab sofort in der Liste der Betrachter angezeigt, aus der der Jäger bei der Anforderung einer veterinärmedizinischen Untersuchung des gefangenen Tieres auswählen kann.

Wie man eine Inspektion anfordert

Für jeden ordnungsgemäß in der HUNTERRA-Anwendung erfassten Fang erscheint die Schaltfläche “An den Kontrolleur senden”. Sobald diese Schaltfläche betätigt wird, wählt der Jäger einen Kontrolleur aus der Liste aus, der Fang wird “gesperrt” und kann nicht weiter bearbeitet werden, bis der Kontrolleur das Kontrollergebnis für das Stück einträgt.

Die Liste der Kontrolleure und die Gültigkeit ihrer Berechtigungen werden kontinuierlich mit den von der Staatlichen Veterinärverwaltung veröffentlichten Listen abgeglichen. Bei der Auswahl eines Kontrolleurs kann der Jäger stets sehen, ob dessen Berechtigung gültig ist.

Das zugewiesene Teil kann jederzeit vor dem Aufschreiben des Ergebnisses aus dem Prüfstand entfernt und bei Bedarf ein anderer Prüfer ausgewählt werden.

Der Jäger kann alle zur veterinärmedizinischen Untersuchung eingereichten Strecken zudem im Reiter “Strecke” auf dem Hauptbildschirm der mobilen Anwendung oder im Panel auf der linken Seite der Webanwendung einsehen.

Eine ähnliche Liste ist auch für den Spielinspektor sichtbar, allerdings mit der vollständigen Agenda des Inspektors.

Die Hauptaufgaben des Inspektors

Die Hauptaufgabe des Inspektors besteht darin, so schnell wie möglich nach der Jagd eine erste Untersuchung des erlegten Wildes durchzuführen. Er/Sie überprüft den allgemeinen Gesundheitszustand des Tieres und achtet dabei auf sichtbare Anzeichen von Krankheiten, Verletzungen oder anderen Auffälligkeiten. Ergibt die Untersuchung ein mögliches gesundheitliches Risiko, wird das Tier auf dem Wildursprungsschein mit dem Text “RISIKO” gekennzeichnet und der Jagdausübungsberechtigte ist verpflichtet, das Wild dem amtlichen Tierarzt vorzustellen.

Der Prüfer führt Aufzeichnungen über die Ergebnisse der Untersuchung – dank HUNTERRA ganz bequem online.

Aktenführung und administrative Aufgaben
Eine unterwiesene Person ist verpflichtet, Aufzeichnungen zu führen über:

  • Art und Anzahl des erlegten und untersuchten Wildes,
  • Ort und Zeit der Jagd,
  • Ergebnisse der Untersuchung,
  • wo das Spiel geliefert wurde.

    Diese Aufzeichnungen müssen mindestens 2 Jahre lang aufbewahrt und den staatlichen Veterinärmedizinischen Aufsichtsbehörden auf Anfrage vorgelegt werden. Der Jagdausübungsberechtigte ist zudem verpflichtet sicherzustellen, dass die Inspektion zeitgerecht und ordnungsgemäß durchgeführt wird.

Warum es wichtig ist

Eine ordnungsgemäß geführte Agenda des Jagdaufsehers dient nicht nur der Einhaltung von Vorschriften. Sie ist ein praktisches Instrument zum Schutz der Gesundheit, der Transparenz und der Glaubwürdigkeit der Jagdverwaltung. Wenn der gesamte Prozess digitalisiert wird, sinkt das Fehleroriko, die Kommunikation mit der Veterinärverwaltung wird beschleunigt und jedes Mitglied des Jagdreviers hat einen klaren Überblick darüber, was mit dem Wild geschieht.

HUNTERRA bietet diese Funktionen an, damit Jäger sich auf das Wesentliche konzentrieren können – Revierarbeit und Wildbret-Hygiene – und die Bükratie für sie so einfach wie möglich bleibt.

Untersuchung auf Trichinose

Besonderes Augenmerk wird auf Wild gelegt, das anfällig für Trichinen ist – insbesondere Wildschweine. Der Jagdausübungsberechtigte muss sicherstellen, dass eine实验室 untersuchung auf das Vorkommen von Trichinen durchgeführt wird. Die Muskelprobe wird an ein akkredifiziertes Labor oder ein staatliches Veterinäruntersuchungsamt geschickt, und erst nach einem negativen Ergebnis darf das Wild weiterverarbeitet werden (in einigen Fällen auch für den Eigenverzehr).

HUNTERRA vereinfacht auch diesen Ablauf erheblich. Ein Untersuchungsauftrag lässt sich in der Webanwendung einfach erstellen, und das Ergebnis kann anschließend direkt an die Strecke angehängt werden.

Wir arbeiten hart in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Veterinärverwaltung daran, diese Agenda vollständig zu digitalisieren, um uns Jägern das Leben noch leichter zu machen. Lesen Sie mehr hier.

Benachrichtigungen

Wie bei allen Veranstaltungen auf der HUNTERRA-Plattform können Benutzer Benachrichtigungen für tierärztliche Untersuchungen einrichten, damit sie diese nicht verpassen.